Verbandsliga (Männer): HSG Walzbachtal – TV Eppelheim 25:20

20. Februar 2018

Befürchtete Niederlage

Das Spiel des TV Eppelheim bei der HSG Walzbachtal stand von Beginn an unter einem ungünstigen Stern, denn nicht nur, dass Spielmacher Philipp Stotz wegen eines grippalen Infektes zuschauen musste, auch sein potentieller Ersatz Steffen Müller lag zu Hause im Bett, und sowohl Christopher Föhr als auch Dominik Sommer gingen angeschlagen ins Spiel, das bei der HSG Walzbachtal dann auch mit 25:20 (14:8) verloren ging.
Hinzu kam, dass die Hausherren sofort mit einer offenen Abwehr begannen, Gift für das Team, das sich nach den Ausfällen erst noch finden musste. Das leistete sich reihenweise Ballverluste und so war es nicht verwunderlich, dass die Hausherren nach elf gespielten Minuten bereits 5:1 in Führung lagen. Kaum schien man sich gefangen zu haben (7:4) musste Alexander Huckele auf die Strafbank und Walzbachtal zog auf 12:4 davon. Erst als die Schiedsrichter energischer entschieden und ein deftiges Foul mit einer roten Karte bestraften, gelang es den Gästen, das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff etwas erfreulicher zu gestalten.
Der Wiederbeginn ließ neue Hoffnung aufkeimen (14:10), doch zu viele Fehlwürfe aus guten Positionen ermöglicht den Hausherren, wieder auf sieben, später sogar auf neun Tore wegzuziehen. Doch Kampfkraft und Wille des TVE waren nicht gebrochen, innerhalb weniger Minuten kämpfte man sich wieder auf 23:19 heran, doch eine Wende war in der verbliebenen Zeit nicht mehr möglich.
Trotz der Enttäuschung über die erste Niederlage im neuen Jahr fanden die Trainer auch lobende Worte. “So wiederzukommen, nachdem alles auf ein Desaster hinzulaufen schien, ist im höchsten Maße bewundernswert und spricht für die Moral der Truppe”, meinte Sebastian Dürr nach dem Match und Robin Erb ergänzte: “Mit einem fitten Rückraum wäre es heute anders gelaufen, aber die Gesundheit der Spieler geht vor. Am nächsten Wochenende gegen Dossenheim werden wir hoffentlich wieder mit voller Kapelle spielen können.”    (we)

TVE: Heimbrecht, Schäfer; Spannagel, Späth (2), Henseler (1), Föhr (3), Huckele (2), Hofmann (2), Scheffzek, Geier, Stroh (3), Dennhardt (2), Sommer (5/2)

Diese Artikel könnten auch gefallen ...