Verbandsliga (Männer): TSG Eintracht Plankstadt – TV Eppelheim 36:19

2. November 2017

TVE von Plankstadt deklassiert

 

Die leichte Krise des TV Eppelheim, die sich schon am vergangenen Samstag beim Heim-Unentschieden gegen Wieblingen angedeutet hatte, wurde nun beim Derby gegen den Tabellenführer TSG Eintracht Plankstadt manifest, was in der klaren 36:19 (18:9) Niederlage deutlich sichtbar wurde. Dabei begann das Spiel für die Eppelheimer gar nicht so schlecht, die 5:1 Deckungsformation hatte den gefährlichen Rückraum der Hausherren zunächst im Griff, und im Angriff gelang es, 2:4 in Führung zu gehen. Doch nach dem 5:6 in der 15.Minute erfolgte der totale Einbruch. Vier Ballverluste in Folge, gefolgt von einer Reihe von Fehlwürfen luden die schnellen Außen der Hausherren zu Kontertoren ein, eine Auszeit von TVE-Coach Robin Erb verpuffte wirkungslos, die Gastgeber schafften einen ungelaublichen 9:0-Laug und somit war beim Stande von 14:6 das Spiel eigentlich schon entschieden.

Der TVE schleppte sich in die Halbzeit (18:9) und war entschlossen, dem Spiel nach Wiederanpfiff zumindest optisch eine Wende zu geben. Bis zum 22:13 konnte die Halbzeit dann auch pari gestaltet werden, aber in der Folge wurde die Überlegenheit der “Wölfe” erneut sichtbar, unaufhaltsam zogen sie auf 34:14 davon, von den Fehlern der Eppelheimer profitierend. Gegen Ende gelang denen dann noch eine Ergebnisverschönerung, die klare Niederlage dokumentierte ein Leistungsgefälle, das einerseits in einem schwachen Tag der Gäste, andererseits darin begründet ist, dass sich die Plankstädter in einen Rausch spielten, wo ihnen einfach auch alles gelang.

So räumten auch die Trainer des TVE ein, dass an diesem Tage einfach nichts zu holen war. “Plankstadt hat einfach eine extrem starke Mannschaft, das muss man anerkennen. Und wir hatten im Angriff nicht die nötige Durchschlagskraft, mussten uns jedes Tor hart erarbeiten”, meinte Robin Erb nach dem Spiel, “auch machte sich bei uns bemerkbar, dass wir schon am Samstag gespielt hatten und dadurch nur wenig Zeit für Regeneration war. Vor allem die älteren Semester im Team stecken solch eine Belastung nicht mehr allzu schnell weg”- “Eine Ermüdung unserer Leistungsträger war unverkennbar”, ergänzte Sebastian Dürr. “Aber jetzt gilt es, das Spiel aus den Köpfen zu bekommen, am nächsten Samstag werden wir uns anders präsentieren.”    (we)

 

TVE: N.Brendel, Heimbrecht; P.Brendel (2), Späth, Stotz (3/1), Föhr (3), Huckele (3/2), Hofmann (3), Scheffzek (2), Marz (2), Stroh, Geier, Sommer (1)

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