Verbandsliga (Männer): TV Bretten – TV Eppelheim 24:35

20. November 2017

Klarer Sieg beim Tabellenletzten

Der TV Bretten, Absteiger aus der Badenliga, verfügt über eine Mannschaft, die nach zahlreichen Abgängen letztlich nicht genug für die Verbandsliga ist und deshalb auch noch keinen Punkt ergattern konnte. Das sollte auch beim Gastspiel des TV Eppelheim so bleiben, denn schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass hier ein erheblicher Leistungsunterschied vorliegt, der sich auch schließlich im Ergebnis von 24:35 (10:20) niedergeschlagen hat.

Der TVE startete selbstbewusst, ging auch gleich mit 0:2 in Führung und setzte sich, nachdem die Hausherren auch getroffen hatten, auf 2:6 ab, was den Trainer des TVB schon in der 9.Minute veranlasste, seine Auszeit zu nehmen. Das bewirkte, dass die noch nicht richtig justierte Abwehr der Gäste einige unnötige Tore zuließ, doch nach dem 8:9 war man auf der Höhe und vergrößerte den Vorsprung sukzessive auf zehn Tore bis zur Halbzeit.

Nach Wiederbeginn ergab sich für das Trainerduo Robin Erb und Sebastian Dürr die Möglichkeit, vor allem den jungen Nachwuchsspielern sowie den Akteuren  Einsatzzeit zu geben, die sonst eher in der zweiten Reihe stehen. So ist es zumindest teilweise zu erklären, dass der Abstand im Wesentlichen konstant blieb, aber das war nun von sekundärer Bedeutung. Drei Spieler, die noch im letzten Jahr für die A-Jugend aufliefen, standen nun phasenweise gleichzeitig auf dem Feld und wussten ihre Chancen zu nutzen. So hatten Leon Dennhardt, Yannick Marz und Carsten Geier am Ende zusammen 11 Tore erzielt und, was noch wichtiger ist, gezeigt, dass ihre Entwicklung weiter voran geht. Das stellte auch Robin Erb zufrieden fest, als er nach dem Spiel meinte:”Wir hätten heute am Ende vielleicht auch deutlicher gewinnen können, wenn wir voll mit der ersten Sieben durchziehen, aber mir ist wichtiger, dass alle, die mitgefahren sind, spielen konnten und zeigen, dass man künftig auf sie bauen kann. Das ist für die Zukunft wichtig, denn wir wissen nicht, wie schnell sich unser Lazarett lichtet.”- “Das nächste Spiel zu Hause gegen Rot wird eine ganz andere Auseinandersetzung, da müssen die Etablierten ihre Bestleistung abrufen, wenn wir einigermaßen mithalten wollen”, ergänzte Sebastian Dürr.(we)

 

TVE: Heimbrecht, N.Brendel; P.Brendel (7), Späth, Stotz (4), Huckele (4/2), Hofmann (1), Scheffzek (1), Marz (3), Sauer (2), Geier (3), Stroh (5), Dennhardt (5/1), Sommer

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