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Wintersturm fegt Dossenheim weg

26. Oktober 2025

Nach dem schwachen Auftritt in Ketsch war man gespannt, ob der TV Eppelheim wieder in die Spur finden würde, denn das Auswärtsspiel bei der Germania Dossenheim war aufgrund des Harzverbotes in der Halle für die Eppelheimer immer ein schwieriges Unterfangen. Der deutliche 18:27 (7:14) Erfolg wirkt nun wie ein Befreiungsschlag, endlich lief es im Angriff wieder und die Abwehr ließ die Hausherren, vor allem in der ersten Hälfte kaum zur Entfaltung kommen. Darüber hinaus präsentierte sich Niclas Brendel im Tor in phantastischer Form, entschärfte Wurf um Wurf und brachte die Schützen zur Verzweiflung. So kam es, dass sich der TVE nach ausgeglichener Startphase (3:3) schließlich auf 5:12 absetzte, obwohl die alte Krankheit, Siebenmeter zu verwandeln, wieder ausgebrochen war; allein vier an der Zahl wurden im Spiel vergeben. Schließlich ging es mit einem Sieben-Tore-Vorsprung in die Pause, der auch deshalb leichter zu erreichen gewesen war, weil die Gäste die drei Zeitstrafen gegen die Hausherren gut zu nutzen wussten.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Germanen mit neuem Mut aufs Feld, während die Eppler vom Pausengetränk erschlafft wirkten. So kamen jene auf 13:16 heran, doch dann zündete der TVE-Turbo wieder, zumal der TSG mit ungeschickter Härte dagegenhalten wollte und in kurzer Zeit drei Spieler wieder die Strafbank drückten. Schnell stand es 14:21, das Spiel war entschieden und Trainer Dominik Sommer konnte durchwechseln, was erfreulicher Weise zu keinem Leistungseinbruch führte.
Jubel und Zufriedenheit nach dem Spiel, doch bei aller Freude muss man festhalten, dass der Gegner zumindest heute ein schwaches Spiel ablieferte und, wenn der TVE am nächsten Freitag in Schriesheim antreten wird, er auf ein ganz anderes Kaliber treffen wird. Dominik Sommer hofft darauf, dass sich das Kranken- und Verletztenlager wieder lichten wird, heute war er jedoch von der Leistung seiner Truppe recht angetan. Vor allem Philipp Stotz führte klug Regie und war selbst auch torgefährlich, Moritz Leonhardt schuf Lücken am Kreis und Nico Hambrecht verwandelte seine Chancen von außen sicher. Wenn nur die Siebenmeterkrankheit nicht wäre. (we)

TVE: Brendel, Schäfer; Horvath, Brockmann (4), Stotz (5), Sander, Leonhardt (4), Hofmann (1), N. Hambrecht (5), Geier (6/1), Krause (1), Fischer (1), T.Hambrecht, Meißner, Bankwitz

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