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Meisterschaft abgehakt

11. März 2026

Mit viel Hoffnung und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten war der TV Eppelheim in die Sporthalle am Hasenleiser gefahren, um dort von der SG Leimen/Heidelberg mit einer bitteren 37:34 (22:14) Niederlage heimzukehren und der Erkenntnis, dass in einer harzfreien Halle mehr als eine kämpferisch ansprechende Leistung nötig ist. In Umkehrung zum letzten Spiel gegen Schriesheim verschlief man gegen die hell wachen Heidelberger den Start, produzierte nur Fehler und lag schnell mit 7:0 zurück, nach 9 Minuten stand es 9:1, das Spiel war eigentlich schon entschieden. Erst jetzt fanden die Eppelheimer zu ihrem Angriffsspiel und gestalteten den Rest der Halbzeit ausgeglichen, das schnelle und sichere Angriffsspiel der SG konnten sie allerdings nicht bremsen.
Der Start in die zweite Hälfte gelang deutlich besser, doch der 8-Tore-Vorsprung war eine erhebliche Hypothek, die nur langsam abgebaut werden konnte. Als Dominik Sommer zehn Minuten vor Schluss seine Auszeit nahm, führten die Hausherren noch immer mit 32:26. Doch mit neuem Schwung, es gab ja nichts mehr zu verlieren, deckte man nun aggressiver und erzwang Fehler des Gegners, die sich in Tore ummünzen ließen. Kurz vor Schluss hatte man es bei einem Rückstand von zwei Toren noch in der Hand, wenigstens den Ausgleich zu schaffen, doch die Chancen wurden vergeben, die Punkte blieben in Heidelberg.
Ein Resümee zu ziehen fällt nicht ganz leicht, denn phasenweise war man auf Augenhöhe, hatte das Spiel aber in der schwachen Anfangsviertelstunde letztlich schon verloren. In dieser Zeit war es der Angriff, der absolut nicht zu seiner Leistung fand, im ganzen Spiel aber die Abwehr, die sich vor allem durch die Schnelle Mitte eins ums andere Mal überrumpeln ließ. Vor allem der überragende Weigel (12 Tore) war überhaupt nicht auszuschalten. Beim TVE erreichten viele Spieler nicht ihre beste Form, Carsten Geier war mit 13 Toren der Kontrapart in der Torschützenliste.
Nun heißt es, die Saison anständig zu Ende zu bringen und nächstes Jahr wieder neu anzugreifen. (we)

TVE: Brendel, Schäfer, Koch; Brockmann, Bujotzek, Stotz (2), Sander, Leonhardt (3), Pagliari (5), Geier (13/5), Rutt (2), Marz (4), Hofmann, N.Hambrecht, Hess (4), Bankwitz (1)

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