Unglückliche Niederlage
Beim Spiel des TV Eppelheim gegen den TV Brühl verlor der TVE in der Schlussphase nach großem Kampf etwas unverdient mit 32:31 (16:14) und muss nun alle Hoffnungen auf den Titel endgültig begraben. Dabei kam man sich wie im falschen Film vor, wieder musste man auf wichtige Spieler verzichten und wieder holte sich Sandro Pagliari schon in der ersten Hälfte eine Verletzung, die seinen Weg ins Krankenhaus erforderte. Dabei begann der TVE wach und ging entschlossen in Führung, konnte sie aber nicht ausbauen, weil sich nach dem 4:6 die Fehlwürfe häuften, sodass die Hausherren den Ausgleich schafften. So ausgeglichen ging es auch weiter und erst kurz vor Ende der ersten Hälfe setzten sich die Brühler auf zwei Tore ab.
Diesen Vorsprung bauten sie nach Wiederanpfiff nach und nach auf vier Tore aus (26:22) und nichts schien darauf hinzudeuten, dass eine Wende im Spiel noch möglich sei. Doch mit dem Mute der Verzweiflung stemmte sich der TVE gegen die Niederlage, kam heran und nutzte dann auch eine doppelte Überzahl zum Ausgleich, da sich die Hausherren durch eine offene Deckung verunsichern ließen. Jetzt waren die Gäste am Drücker gingen in Führung und da machte Trainer Dominik Sommer unfreiwillig den „Gislason“, nahm die Auszeit in dem Moment, als Felix Brockmann durchbrach und das vermeintliche 29:31 erzielte, das nun keine Anerkennung fand. Aber es kam noch schlimmer. Nach zwei Zeitstrafen unmittelbar hintereinander gegen den TVE gelang zwar noch der Ausgleich, aber die Brühler hatten noch 20 Sekunden Zeit, die Führung und damit den Sieg herauszuwerfen.
Die Enttäuschung auf der einen Seite wurde vom Jubel der anderen Seite übertönt, der TVB hat nun noch eine realistische Chance auf die Meisterschaft, der TVE muss sich abgeschlagen auf die nächste Saison vorbereiten. Dominik Sommer wollte seinem Team keinen Vorwurf machen: „Wie so oft in dieser Spielzeit mussten wir auf wichtige Spieler verzichten, diesmal waren es vier Rückraumakteure, und hinzu kam noch die Verletzung von Sandro. Das Glück ist uns gerade nicht hold“. (we)
TVE: Schäfer, Brendel ; Brockmann (4), Späth, Stotz (1), Sander (1), Leonhardt (4), Hofmann, Pagliara (2), Geier (6), Krause (10/5), Rutt (3), Fischer
